Obwaldner Alpkäse

Obwaldner Alpkäse ist zusammen mit Berner Alpkäse und Sbrinz «der Dritte im Bund». Denn im Gegensatz zum Nidwaldner Alpkäse wird auf den Obwaldner Alpen Hartkäse hergestellt. Der relativ trockene Käse enthält nur vereinzelt stecknadelkopfgrosse Löcher und wiegt pro Laib ungefähr zwölf Kilogramm. Damit bringt er ungefähr die Hälfte oder einen Drittel des grösseren Sbrinz auf die Waage. Im Gegensatz zum Sbrinz ist er seit jeher für den Eigengebrauch oder die lokalen Märkte gedacht. Produziert wird der Obwaldner Alpkäse auf rund 60 Alpen im ganzen Halbkanton. Sie sind in der IG Obwaldner Alpchäs zusammengeschlossen.

Im Bereich des Grenzpfads gibt es mindestens sechs Betriebe, die Obwaldner Alpkäse herstellen. Alleine schon die Alpkäsereien befinden sich in beachtlicher Höhe, während sich die Alpweiden teils bis weit hinauf an die Flanken des Giswilerstocks erstrecken. Auch je nach Alpsenn und Zusammensetzung der Alpflora hat jede Alp seinen geschmacklich eigenen, unverwechselbaren Käse, in Reihenfolge von den obere zu den unteren Alplagen:

1650 m.ü.M. Alpkäserei Eberli, Jänzimatt, Nähe Glaubenbielen-Pass,
www.biohof-emmetti.ch 
1610 m.ü.M. Alpkäserei Riebli, Jänzimatt (Herrenhütte),
www.fam-riebli.ch 
1579 m.ü.M. Alpkäserei Zumstein, Glaubenbielen-Pass (Mühlebach),
www.obwaldner-alpchaes.ch 
1538 m.ü.M. Alpkäserei Fluonalp, Giswil,
www.fluonalp.ch 
1377 m.ü.M Alp Arni-Schwand, Giswil, oberhalb Sörenberg,
www.arnischwand.ch 
1450 m.ü.M. Alpkäserei Ming-Gasser, Feldmoos, Lungern,
www.obwaldner-alpchaes.ch 

Obwaldner Alpkäse

Bild © Biohof Emmetti

Alpkäserei Jänzimatt

Bild © Werner Stirnimann

Weitere Information:
IG Obwaldner Alpchäs,
www.obwaldner-alpchaes.ch 
Obwaldner Alpkäse auf «Kulinarisches Erbe der Schweiz»
www.kulinarischeserbe.ch