Besonderheiten: 5. Etappe: Marbach / Schangnau – Brienzer Rothorn

A Schangnau

Eine Kirche vier Wegstunden von Trub

Kirche Schangnau Kirchlich gehörte Schangnau in alten Zeiten zum Kloster Trub. Doch es war für die Schangnauer sehr beschwerlich, sich an Sonntagen und Feiertagen in einem vierstündigen Marsch nach Trub zur Messe und Predigt zu begeben oder die Kinder zur Taufe ins Napfgebiet zu tragen. Nach der Reformation erhielt Schangnau 1530 eine eigene einfache Kirche. Der Innenraum weist Malereien auf und das Dach ist mit ca. 60'000 handwerklich gefertigten Holzschindeln gedeckt.
www.schangnau.ch Externer Link


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B Wachthubel und Brünig-Napf-Reuss-Linie

Wachthubel Der Wachthubel, höchster Hügel des Emmentals (1414 m.ü.M), markiert eine Art kultureller "Eckpunkt". Grossräumlich gesehen ändert hier die sogenannte "Brünig-Napf-Reuss-Linie" ihre Richtung von Ost-West nach Nord-Süd. Bis in urgeschichtliche Zeiten zurück lässt sich immer wieder feststellen, dass an der Linie Brünig-Napfgebiet-St. Urban-Unterlauf Reuss-Aare verschiedene Kulturräume aneinander grenzen. Aus volkskundlicher Sicht scheint sich die Schweiz in diesem Grenzraum viel deutlicher in einen Ost- und Westteil zu scheiden, als entlang der Sprachgrenze Deutsch-Französisch. Konkret wirkt sich das bis heute beispielsweise am Gebrauch unterschiedlicher Jasskarten, in Dialektunterschieden oder in Bezug auf die Viehrassen aus: Im Kanton Bern dominiert das Fleckvieh und in der Zentralschweiz das Braunvieh. Die vermehrt auftauchenden Pokerkarten, neue Anglizismen oder etwa Wasserbüffel beidseits der Kantonsgrenze zeigen, dass auch Kulturgrenzen relativ sind. Trotzdem haben sie beispielsweise im Bereich des Medienkonsums bis heute grosse Auswirkungen.
www.eggiwil.ch Externer Link, Die Brünig-Napf-Reuss-Linie im Wikipedia Externer Link


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C Marbach

Historischer Dorfkern und Sakrallandschaft

Grotte Marbach Marbach gilt als die am besten erhaltene Dorfsiedlung des Entlebuchs. An ihrem Anfang steht die vielleicht schon im 12. Jahrhundert erbaute erste Kapelle, die 1524 zur Pfarrkirche erhoben wurde. Zuvor war das Gebiet unter der Obhut des ehemaligen Klosters Trub. Am 6. Mai 1808 legte ein am Dorfplatz ausgebrochenes Feuer das Dorf in Schutt und Asche. Nicht davon tangiert wurde die Kirche. Sie bereichert den unterdessen national geschützten Dorfkern von Marbach. Im Weiler Schärlig steht zudem eine Bruderklausenkapelle und östlich des Dorfs befindet sich am Steiglenbach eine Lourdes-Grotte.
www.marbach-lu.ch Externer Link


Die Bergkäserei mit dem Büffelmozarella

Kaeserei MarbachSeit 1996 werden in Schangnau BE und seit 2009 in Marbach LU Wasserbüffel gehalten. Unterdessen wird auch die Büffel- und Kuhmilch aus beiden Dörfern in der modernen Bergkäserei im Dorf Marbach zu Spezialitäten verarbeitet. Innovation, Tradition, umweltfreundliche Produktion und Erhalt der schönen Talschaft werden gross geschrieben. Eine zu normalen Öffnungszeiten frei zugängliche Besuchergalerie gibt in der neuen Käserei Einblick in die Welt der Käseherstellung.
www.kaeserei-marbach.ch Externer Link


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D Marbachegg: Mühelos in die Höhe schweben

Marbachegg Im Winter Skifahren und Langlaufen, im Sommer Wandern, Biken, Gleitschirmfliegen, oder mit den Marbachegg-Carts die Hänge runter sausen - die mit der Gondelbahn erschlossene Marbachegg bietet nebst der schönen Aussicht allerhand Aktivitäten. Ein sicher unvergessliches Erlebnis ist der Tandem-Gleitschirmflug. Das Berggasthaus Marbachegg bietet zuvor oder anschliessend schöne und gemütliche Stunden.
www.marbachegg.ch Externer Link


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E Hohgant – Die Krone des Emmentals

Hohgant Der Hohgant prägt das Landschaftsbild im oberen Emmental. Sein geologischer Aufbau ist sehr vielfältig: Subalpine Molasse, Flysch, Kieselkalke, Schrattenkalke und Hohgantsandsteine wurden durch die Alpenfaltung relativ spät aufgetürmt. Aus westlicher und nördlicher Richtung sind die Felsbänder oder die darauf entstandenen Vegetations- und Nutzungsformen gut sichtbar.

Hohgant im Wikipedia Externer Link


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F Kemmeriboden

Kemmeriboden-Meringues

Meringues Wo die Emme noch jung und ungezähmt ist, zwischen Hohgant und Schrattenfluh, liegt das Hotel Kemmeriboden-Bad. Die berühmten Kemmeriboden-Meringues locken an diesen Ort mit erfrischenden Bademöglichkeiten im Sommer, Iglu-Erlebnis im Winter und in jeder Hinsicht aussergewöhnlichen Angeboten rund ums Jahr. Wer die guten Erinnerungen an den Ort daheim weitergeniessen möchte, kann im Kemmeriboden-Bad auch regionale Produkte einkaufen.
www.kemmeriboden.ch Externer Link


Holz, ein erneuerbarer Rohstoff

Rohstoff HolzHolz aus den ausgedehnten Wäldern vom Quellgebiet der Emme bis zum Napfgebiet ist ein wertvoller, erneuerbarer Rohrstoff. Seine Verwendung und Verarbeitung hat Tradition und Zukunft. Mengenmässig fällt heute vor allem der Bedarf von Sägereien, Zimmereien, Schreinereien und der modernen Holztechnologie ins Gewicht, aber auch Hersteller von Holzspielzeugen und Musikinstrumenten setzen nach wie vor auf Holz. Wenige Schritte östlich vom Kemmeriboden-Bad finden sich Infotafeln zum wertvollen Rohstoff Holz.


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G Schrattenfluh und Schybegütsch

Schrattenfluh Wer auf dem Grenzpfad wandert, sieht die Schrattenfluh von weitem. Vom Kemmeriboden-Bad präsentiert sich der Schybegütsch (2037 m.ü.M.) sehr imposant. Die etwa 6 km lange Schrattenfluh verläuft von hier aus in nordöstlicher Richtung. Nach Südosten fällt der Kamm relativ sanft ab, hier befindet sich eines der grössten zusammenhängenden Karrenfelder der Schweiz. Der meist vegetationslose, verkarstete Schrattenkalk führte zur Sage der verwüsteten Schrattenfluh: "Durch einen Betrug unter Brüdern verwandelten sich die schattigen Wälder und blumigen Wiesen in unwirtliche Felshänge. Das Gestein zeigt noch heute deutliche Spuren von den Krallen des Teufels, der diese Verwüstungen hinterliess".
Schrattenfluh im Wikipedia Externer Link


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H Moorlandschaft Salwidili

Moorlandschaft In keiner anderen Region der Schweiz sind so viele und grossflächige Moore in zusammenhängenden Moorlandschaften erhalten geblieben wie im Entlebuch. Sie umfassen rund einen Viertel der Fläche dieser Region. Moore entstehen in vernässten Mulden oder auf wasserundurchlässigen Böden. Wenn die Torfmoose und andere Moorpflanzen sich nicht ganz zersetzen und die Vegetation so mit der Zeit den Kontakt mit dem mineralhaltigen Grundwasser verliert, entstehen die besonders kargen und artenarmen Hochmoore.
www.soerenberg.ch Externer Link


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I Rodelbahn Sörenberg

Rodelbahn Eine Rodelbahn mit Aussicht zur Schrattenfluh und zum Brienzer Rothorn: Ein Skilift transportiert die Rodler bequem hinauf zum Startpunkt, und los geht der Spass auf der rund 1000 Meter langen Bahn! Das längste Vergnügen in Sörenberg für Jung und Alt. Die Rodelbahn befindet sich eingangs Sörenberg, direkt an der Hauptstrasse und neben dem Hotel Rischli. Abends können Sie sich hier während einer Massage oder eines Saunagangs erholen und entspannen.
www.soerenberg.ch Externer Link


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J Mooraculum

Mooraculum Das Mooraculum ist ein Gesamtwerk von verschiedenen Erlebnisstationen rund um das mystische Thema Moor / Moorlandschaften. Der Raum Rossweid ist voller Naturwunder, die es zu entdecken, riechen, fühlen, geniessen und schmecken gilt.



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K Sörenberg

Minigolf und Hallenbad

Minigolf Die Minigolfanlage direkt nebem dem Hallenbad Sörenberg lädt nach dem Wandern zu einer Partie Minigolf mit Familie und Freunden ein. Spielen Sie ein Turnier und schauen Sie, wer am wenigesten Schläge braucht, um den kleinen Ball im Loch zu versenken.



www.soerenberg.ch Externer Link


Stucki Trekking

Stucki TrekkingVom 2-stündigen Wanderritt, der sich auch für Anfänger und Kinder eignet, bis hin zum Eintages-Abenteuer-Ritt über Pässe und durch verschlungene Täler; mit Waschen am Brunnen, prasselndem Lagerfeuer und feinster Verpflegung. Das bieten Hans Stucki und sein Sohn Christian mit ihrem Pferde-Trekking. Dank seiner Emmentaler Herkunft kennt sich Hans Stucki auch im nahen Emmental bestens aus.

www.stuckitrekking.ch Externer Link


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L Erlebniskäserei Alp Schlacht Sörenberg

Erlebniskäserei Alp Schlacht Bis Ende der 80-iger Jahre wurde auf der Alp Schlacht der grösste Teil der Milch zu Alpsbrinz verarbeitet. Niklaus Epp begann jedoch schon früh damit, die klassische Sbrinz-Produktion durch Spezialitäten wie den Sörenberger Alpkäse zu ersetzen. Der Käsespycher wurde zur Erlebniskäserei umgebaut. Der Name "Schlacht" täuscht nicht, tatsächlich fand hier gegen Ende des 13. Jh. eine bewaffnete Auseinandersetzung zwischen Obwaldnern und Entlebuchern statt.
www.alp-schlacht.ch Externer Link


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M Brienzer Rothorn

Gipfelerlebnis: Aussichten ins Berner Oberland

Brienzer Grat Auf 2350 m.ü.M. erwartet Sie ein phänomenaler Blick auf die berühmten Gipfel des Berner Oberlandes. Mit der Dampf- oder Luftseilbahn erreichen Sie knieschonend die tief unter Ihnen liegenden Kurorte Brienz oder Sörenberg. Luftlinienmässig nur 7-8 km voneinander entfernt, präsentieren sich die beiden Orten doch so verschieden: Vielfalt nicht zuletzt dank Brienzer-Rothorn-Kette und Kulturgrenze Zentralschweiz-Bern!
www.soerenberg.ch Externer Link


Die älteste Dampfzahnradbahn der Welt

DampfzahnradbahnDie 7.6 km lange Brienz Rothorn Bahn ist die einzige noch mit Dampf betriebene Zahnradbahn der Schweiz. Als sie 1892 eröffnet wurde, führte sie nicht nur auf den höchsten bis dahin durch eine Bahn erschlossenen Gipfel, sondern überwand auch die grösste Höhendifferenz (1681 m). Noch heute befahren Lokomotiven und Bahnwagen ganz verschiedener Baujahre die spannende Strecke. Beachtenswert ist die Geschichte der Zwischenstation Planalp (1341 m.ü.M.): Ein altes Dokument erwähnt, dass hier im Jahr 1306 Walser sesshaft waren, die erste Besiedlung soll sogar auf die gallo-römische Zeit zurück gehen.
www.brienz-rothorn-bahn.ch Externer Link, Virtual Tour Externer Link


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N Brienz

Die schönste Gasse Europas

Die schoenste Gasse Europas Der schönste Teil von Brienz befindet sich am westlichen Dorfausgang. Ursprünglich ein bäuerliches Dorf, wurde Brienz seit dem 19. Jh. auch vom Fremdenverkehr erfasst und weist bis heute ein sehr bemerkenswertes Ortsbild auf: Schöne Gassen und Plätze, interessante Durchblicke und einen vielfältigen Baubestand seit dem 16. Jh. Die Brunngasse ist weit über die Landesgrenze bekannt, wurde sie doch einmal als "schönste Gasse Europas" ausgezeichnet.
www.interlaken.ch Externer Link


Schweizer Holzbildhauerei-Museum

HolzbildhauereiDas Schweizer Holzbildhauerei Museum in Brienz ist das erste Museum der Schweiz, welches sich ausschliesslich der Holzbildhauerei widmet. Im denkmalgeschützten Fabrikationsgebäude der Firma Jobin befindet sich eine ständige Ausstellung mit grosser Vielfalt an traditionellen und künstlerisch bedeutsamen Holzbildhauerarbeiten aus der Region.

www.museum-holzbildhauerei.ch Externer Link


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O Freilichtmuseum Ballenberg

Ballenberg Ein Spaziergang durch die Jahrhunderte. Mehr als 100 originale, jahrhundertealte Gebäude aus allen Landesteilen der Schweiz, 250 einheimische Bauernhoftiere, ursprüngliche Gärten und Felder, sowie Demonstrationen von traditionellem Handwerk und Spezialveranstaltungen machen die Vergangenheit zum Erlebnis und das Freilichtmuseum Ballenberg einzigartig.

www.ballenberg.ch Externer Link


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