Besonderheiten: 3. Etappe: Napf – Trubschachen / Escholzmatt

A Wasen

Fritzenhaus: Greyerzer am Fuss des Napfs

Kaeserei FritzenhausDas Emmental ist die Wiege des berühmten Emmentalerkäses, gleichzeitig aber auch Teil des Kulturraums der westlichen Schweiz. So ist es zu erklären, dass auch in einigen Berner Gemeinden Gruyère AOC hergestellt werden darf. Gleich zwei Gruyère-Käsereien befinden sich am Fuss des Napfs: Trubschachen und Fritzenhaus (Wasen). Diese holte 2008 gar den Weltmeistertitel für den besten Gruyère!
kaeserei-fritzenhaus.ch


Jeremias Gotthelf und die Käserei Vehfreud

Kaeserei VehfreudJeremias Gotthelf (1797-1854) hat das Emmental mit seinen Erzählungen berühmt gemacht. Ab 1836 schriftstellerisch tätig, verfasste er bereits 1843 das berühmte Werk "Die Schwarze Spinne" und dann z.B. 1850 "Die Käserei in der Vehfreude". In dieser Zeit entstanden viele Talkäsereien. Gotthelf griff diese Thematik auf und verfasste diesen Roman, der vielen durch die Verfilmung durch Franz Schnyder bekannt ist. Für Schnyder's Filme wurde unter anderem im nahen Sumiswald gefilmt.


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B Hangackerbau

HangackerbauBesonders am westlichen Abhang des Ahorns gibt es noch heute an steilen Hängen kleine Äcker, die das Landschaftsbild bereichern. Die besondere Technik des Hangackerbaus mit Hilfe von Seilwinden ermöglicht es, auch steile Parzellen unter den Pflug zu nehmen und z.B. Kartoffeln, Gerste oder Dinkel (Bild) anzubauen. Mit dem leichten Seilpflug gibt es praktisch keine Bodenverdichtung. Dadurch kann das Regenwasser gut versickern und es tritt kaum Erosion auf. Während des Zweiten Weltkriegs förderte die Anbauschlacht den Ackerbau auch im Napfgebiet. Zuvor war er seit der Mitte des 19. Jh. zurückgegangen, weil durch die Talkäsereien die Milchwirtschaft gegenüber dem Getreideanbau die Oberhand gewann.


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C Ahorn

Ein Aussichtspunkt, zwei Sorten Jasskarten

Jass-KartenAuf der Wanderung zum Ahorn (1140 m.ü.M.) spürt man von Norden her erstmals richtig die markanten Steigungen des Napfberglands. Das Ahorn ist gleichzeitig Aussichtspunkt, Sonnenterasse über dem Nebelmeer, gastronomisches Ausflugziel und Startpunkt für verschiedene Wanderungen (über den Napf bis Menzberg, Romoos, Trubschachen, Langnau, Lüderenalp usw.) Seit 2012 gibt es im Sommerhalbjahr samstags und sonntags einen Ahorn-Wanderbus (bus alpin). Das Ahorn ist einer der wenigen Orten, wo nebeneinander gleichzeitig mit französischen und deutschen Jasskarten gespielt wird. Die Grenze zwischen der Verbreitung der beiden Jasskartensorten verläuft von St. Urban über den Napf und den Wachthubel bis zum Brünig und weiter hinauf zum Furkapass. In der Regel wird im Kanton Bern und in der westlichen Schweiz mit den "welschen" Jasskarten, in der Zentralschweiz jedoch ebenso strikt mit den deutschen Jasskarten gespielt. Die "deutschen" Karten werden übrigens nur noch in der östlichen Hälfte der Schweiz, nicht mehr aber in Deutschland, verwendet.
regio-huttwil.ch Externer Link


Die Hagstelli, eine ungewöhnliche Baumreihe

Die HagstelliDie Hagstelli ist eine Baumreihe, die sich über ca. zwei Kilometer entlang dem Grat zwischen dem Luthern- und Hornbachtal schlängelt. Ursprünglich wurden die Buchen als definitive Markierung der Kantonsgrenze Luzern-Bern gepflanzt. Beide Staaten dehnten sich im Mittelalter so weit aus, bis sie anfangs 15. Jahrhundert miteinander in Konflikt gerieten. Heute ist die Hagstelli ein markantes Kulturlandschaftselement beider Kantone.
www.proluthertal.ch Externer Link

Auszug aus dem Buch "40 Wanderungen zu alten Bäumen in der Schweiz"
Die Hagstelli (.pdf)


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D Rastplatz "Seppi a de Wiggere" und Grauflue-Sage

Josef ZihlmannBeim Alpbetrieb Chatzerschwand zeigt ein Wegweiser zum Rastplatz "Seppi a de Wiggere", der vom Rotary Club Willisau unterhalten wird. Sogar eine Feuerstelle und Brennholz stehen zur Verfügung. "Seppi a de Wiggere" steht für den bekannten Volkskundler, Mundartforscher und Schriftsteller Josef Zihlmann (1914-1990). Zihlmann beschäftigte sich sehr eingehend mit dem Luzerner Hinterland, der Hügellandschaft zwischen St. Urban, Willisau, Luthern und Menzberg, das viele kulturelle Eigenheiten bewahrt hat. So auch viele Sagen wie "Die Geister in der Graufluh". Diese besagt, dass die Geister jener Stadtherren, die zu Lebzeiten das Landvolk ungerecht behandelt hatten, nun in der Graufluh-Höhle an einem Strick festgebunden zu sitzen hätten. Glücklicherweise hat sich unterdessen das Verhältnis zwischen Stadt Luzern und Luzerner Landschaft weitgehend entspannt.


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E Wallfahrtskapelle Luthern Bad

Luthern BadDer Luthertaler Bauer Jakob Minder litt zwanzig Jahre lang an schwerer Gicht. Die Überlieferung sagt, dass ihm in der Nacht vor Pfingsten 1581 die Mutter Gottes erschien. Sie gab ihm den Rat, unweit von seinem Haus nach Wasser zu graben und sich darin zu waschen. Jakob Minder tat das und wurde geheilt. Deshalb strömen bis heute Menschen nach Luthern Bad in Sichtweite zum Napf, sei es in der Hoffnung auf Heilung, Einkehr oder Erholung.
www.luthern-bad.ch Externer Link, www.sakrallandschaft-innerschweiz.ch


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F Der Napf, ein Stück Alpen im Mittelland

NapfDas Napfgebiet erhebt sich beim Napf bis auf 1408 m.ü.M. Trotzdem ist der Napf streng genommen nur ein Hügel, besteht er doch aus Gesteinsmaterial (Molasse), das ursprünglich aus den Alpen angeschwemmt wurde. Trotzdem war der Napf bereits im 19. Jahrhundert beliebtes Auflugsziel für auswärtige Bergwanderer, die meist der gehobenen Schicht angehörten. 1883 wurde das "Kurhaus" - das heutige Berghotel - eröffnet und auch als solches genutzt. Das Napfgebiet ist auch die Erhebung mit den meisten Alpenpflanzen im nördlichen Alpenvorland. In der Schweiz gedeiht der Österreichische Bärenklau sogar nur hier.
www.trub.ch Externer Link


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G Nagelfluh und Änziloch

Nagelfluh und Gold

Nagelfluh Der Napf besteht zu einem grossen Teil aus Nagelfluh. Er entstand als Schuttfächer, den die Ur-Aare bei ihrem Austritt aus den Alpen ins Molassemeer des Mittellandes ablagerte. Mit diesem Geschiebe ist auch Gold aus den Berglagerstätten der Alpen ins Napfgebiet verfrachtet worden. Es kann heute noch als kleine, flache Flitterchen aus den meisten Bächen gewaschen werden.
www.goldwaschen.ch Externer Link, Auszug Jahrbuch Oberaargau 1981 Externer Link


Das Änziloch, ein sagenumwobener Ort

Aenziloch Das Änziloch ist ein Talkessel, in dem die Kleine Fontanne entspringt. Bei den Einheimischen ist es der Inbegriff eines abgelegenen und verlassenen Ortes und entsprechend sagenumwoben. In der Flue unterhalb der Stächelegg sollen unstete Geister und Gespenster aller Art wohnen. Nach den Villmergerkriegen seien diese in eine Kiste gelockt, eingesperrt und in das Änziloch geworfen worden. Auch aus geologischer Sicht betrachtet sind Änziloch und Stächeleggflue hochinteressant: Im Verlauf der Eiszeiten fror der herangewehte Firnschnee in der kalten Jahreszeit jeweils am Gestein fest. Wenn das Eis im Sommerhalbjahr in die Tiefe nachrutschte, riss es das angefrorene Gestein mit, was die Wände immer tiefer und das Änziloch immer grösser machte. Für einen guten Einblick lohnt sich ein kleiner Abstecher aufs nahegelegene Änzi.
Zeitschrift «Journal» 2014


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H Menzberg

Menzberg, das höchste Dorf am Napf

MenzbergDas Dorf Menzberg liegt auf über 1000 m.ü.M. und ist damit das höchsgelegene Dorf im Napfgebiet. Vor etwas mehr als 200 Jahren bekamen die Menzberger eine eigene Kirche und organisierten sich selber als katholische Pfarrei. Normalerweise umfasst eine Pfarrei die Fläche einer oder mehrerer politischer Gemeinden, in der Gemeinde Menznau existieren hingegen bis heute die drei Pfarreien Menzberg, Menznau und Geiss.
www.menzberg-mit-weitsicht.ch Externer Link


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I Romoos

Zyberliland - Erlebnis für Kinder und Erwachsene

ZyberlilandDas Zyberli, auch Zibarte genannt, ist eine wilde Pflaume mit hohem Gerbstoffgehalt. Daraus wird im Entlebuch ab September traditionell der "Zyberlisturm", eine süsse Dessertspezialität, hergestellt. Der Begriff Zyberli steht in Romoos unterdessen für einen ganzen Landschaftspark mit "Spielwelten", die auch Erwachsene zu inspirieren vermögen. Unter dem Begriff Zyberliland werden auch regionale Produkte aus dem östlichen Napfgebiet vermarktet.
zyberliland.ch Externer Link


Goldwaschen an der Fontanne

NapfgolderlebnisDas ganze Napfgebiet besteht überwiegend aus Nagelfluh, in der auch feine Goldplättchen eingelagert sind. Seit Jahrtausenden frisst sich die naturnah fliessende Fontanne bei Romoos tiefer in die Nagelfluh und löst Gold heraus. Weil "Fontanne" dem lateinischen Begriff für "Quelle" ähnelt, könnte es sein, dass bereits die Römer hier Gold suchten und dem Fluss seinen Namen gaben. Heute werden hier Anfänger von professionellen Goldwäschern in die Goldsuche eingeführt.
napfgolderlebnis.ch Externer Link


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J Bramboden

Köhlern - eine lebendige Tradition

KohlereiWer ca. 3 km südlich des Napfs vom Grenzpfad abzweigt und Richtung Bramboden wandert, trifft im Sommerhalbjahr mit einiger Wahrscheinlichkeit auf Kohlemeiler, die gerade aufgebaut oder abgebrannt werden. Die Bergbauern von Romoos sind in der Schweiz die einzigen, die das Köhlern noch als echten Nebenerwerb betreiben. Deshalb ist es auf der Liste des immateriellen Kulturerbes der Schweiz aufgeführt. Vor dem Import von fossilen Brennstoffen erreichte man nur mit Holzkohle die erforderlichen Temperaturen fürs Schmieden, Eisengiessen, Ziegelbacken oder die Glashütten-Arbeiten. Ein Köhlerweg führt vom Bramboden durch die Napflandschaft in 4 Stunden nach Romoos.
www.koehlerei.ch Externer Link


Alp- und Schaukäserei Erigsmoos

ErigsmoosAuf der Alp Erigsmoos / Erixmoos hat die Familie Brun eine kleine Schaukäserei eingerichtet. Besucherinnen und Besucher werden in die Kunst des Käsens eingeführt. Über dem Holzfeuer wird ein würziger Alpkäse produziert und direkt ab Hof verkauft. Auch der traditionelle "Alpsegen" (Betruf am Abend) gehört zum normalen Tagesablauf.


www.biosphaere.ch Externer Link


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K Täuferversteck Fankhaus

Taeuferversteck In Trub bekannten sich im 16. Jh. zahlreiche Sennen-Bauern zum altevangelischen-waldenischen Glauben. Die Obrigkeit duldete dies nicht und liess die Täufer verfolgen. Das einzige noch zugängliche Täuferversteck befindet sich auf dem Hof Hinter Hütten oberhalb Fankhaus. Dank ausführlichen Recherchen gibt eine Ausstellung gute Einblicke in die Geschichte der damaligen Zeit.

www.taeuferversteck.ch Externer Link


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L Auf dem Grat entlang der Kantonsgrenze

Grat entlang der Kantongrenze Zwischen Napf und Aussichtspunkt Turner führt der Grenzpfad immer wieder über schmale Gräte: An diversen Stellen wurde die Nagelfluh des Napfgebiets über die Jahrtausende sowohl von Westen wie auch von Osten her wegerodiert. Da die Nagelfluh teilweise sehr harte Gesteinseinschlüsse enthält, entstehen bei ihrer Verwitterung nicht flache Hänge, sondern teils senkrechte Felspartien. Deshalb fühlt man sich hier stellenweise schon fast wie auf einem Abschnitt der "Chinesischen Mauer".


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M Trub

Erlebnisweg Trub

Erlebnisweg TrubDer Erlebnisweg Trub beginnt auf dem Löwenplatz mitten im Dorf. Er beinhaltet eine kleine Ausstellung zum Film "Die Herbstzeitlosen". Daneben widmet er sich insbesondere der bewegten Zeit des Täufertums und der Frage warum Menschen auf Grund ihrer Glaubensüberzeugung bereit waren, ihre Familie, ihren Hof und sogar ihr Leben preiszugeben. Zwölf Posten geben drauf Antworten. Der Rundgang dauert etwa eine Stunde.
www.trub.ch Externer Link


Kirche und ehemaliges Kloster Trub

Kirche TrubDas ehemalige Benediktinerkloster mit der Kirche ist das älteste noch teilweise erhaltene Gebäude aus den Anfängen der Truber Geschichte. Das Kloster wurde in den 1120er-Jahren gegründet. Neben der geistlichen Absicht diente die Gründung dem Landesausbau, das heisst der Erschliessung, Rodung und Bewirtschaftung des bis dahin wohl erst dünn besiedelten Tals. 1528 wurde das Kloster im Zug der Reformation aufgehoben. Geblieben sind die guten Beziehungen zu den ehemaligen Weingütern in Cressier NE. Von dort wird noch heute "Truber Wein" ins obere Emmental geliefert.
www.kirchetrub.ch Externer Link


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N Langnau

Regionalmuseum Chüechlihus

Museum Langnau Das Regionalmuseum Chüechlihus ist eines der grössten und vielfältigsten Häuser mit heimatkundlicher Sammlung. Es umfasst 25 Räume mit Ausstellungen zu Geschichte,  Alltag, Gewerbe und Handwerk des Emmentals und Napfgebiets sowie zu wichtigen Persönlichkeiten der Region. Die Sammlungen von Altlangnau-Keramik und Waldhüttenglas sowie eine jährlich wechselnde Sonderausstellung ergänzen das Angebot.
www.regionalmuseum-langnau.ch Externer Link


Cartoon-Weg an der Ilfis

Stockenten  Auf einem rund einstündigen gemütlichen Spaziergang entlang der friedlich plätschernden Ilfis können Werke eines renommierten Cartoonisten besichtigt werden. Die jährlich wechselnde Openair-Ausstellung steht unter der künstlerischen Leitung des «Int. Cartoon Festivals Langnau», das alle drei Jahre stattfindet. Der gut ausgebaute, rollstuhlgängige Weg ist mehrheitlich von Bäumen beschattet und viele Ruhebänkli laden zum Verweilen ein.
www.langnau-ie.ch Externer Link


FLYER-Vermietstation und Herzschlaufe Napf

Herzroute Mit dem Velo genussvoll über die vielen Hügel rund um den Napf, von Langnau nach Entlebuch oder gar über Willisau gleich wieder nach Langnau? Die Flyer-Elektrobikes machen die Herzschlaufe Napf für normal Sportliche möglich. Die Herzschlaufe besteht aus drei perfekt ausgeschilderten Etappen mit gesamthaft 155km Länge, sage und schreibe 4200 Meter Höhendifferenz, gut machbar in drei Tagesetappen. Am Bahnhof Trubschachen können auch Flyer für Rundtouren z.B. auf den Rämisgummen gemietet werden.

www.herzroute.ch Externer Link, www.rent-a-bike.ch Externer Link, www.langnau-ie.ch Externer Link


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O Trubschachen

Schautöpferei und Heimatmuseum

Schautoepferei Die Stiftung Hasenlehn betreibt im Dorfkern von Trubschachen eine wunderschön restaurierte, historische, typisch emmentalische Siedlungsgruppe, bestehend aus Bauernhaus, Stöckli und Spycher. Das Bauernhaus beherbergt eine Schautöpferei und ein Töpfer-Café; Stöckli und Spycher bieten dem Besucher als Heimatmuseum einen Einblick in die häusliche, bäuerliche und gewerbliche Vergangenheit des Emmentals und des Napfgebiets.

www.stiftung-hasenlehn.ch


Das Kambly Erlebnis

Kambly-Bretzeli Seit drei Generationen steht Kambly für vollendete Schweizer Feingebäck-Tradition. Möchten Sie in die Welt von Kambly eintauchen und mehr über die Kambly-Geschichte und die Feingebäckkunst erfahren? Im Kambly Fabrikladen erwartet Sie ein Augen- und Gaumenschmaus, wo Sie nach Herzenslust über 100 Guetzlisorten probieren können. Der Eintritt ist gratis. "Selber Backen" gibt es für Gruppen, Familien und Vereine auf Voranmeldung.
www.kambly.com Externer Link


Holzbrücken im Emmental

Holzbruecke Das Emmental und der bernische Oberaargau sind eine Region der historischen Holzbrücken. Auf engem Raum gibt es hier auffallend viele dieser Bauwerke zu besichtigen. Von den weltweit ca. 1500 beschriebenen Holzbrücken befinden sich rund 220 in der Schweiz, davon 29 in den Regionen Emmental und Oberaargau. In Trubschachen sind drei Holzbrücken zu besichtigen, zwei Brücken aus dem 19. Jh. und ein morderner Holzsteg.
www.swiss-timber-bridges.ch Externer Link, www.emmental.ch Externer Link


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P St. Anna-Kapelle und Reformation

Kapelle St. Anna Bei der Glaubensspaltung im 16. Jahrhundert blieb Luzern beim alten Glauben, während Bern die neue Lehre einführte. In der Folge wurden in den neugläubigen Gebieten viele Bilder zerstört, was als "Bildersturm" bekannt wurde. Verschiedene Statuen und Kultgegenstände wurden vom Bernischen ins Luzernische in Sicherheit gebracht, wo sie heute noch erhalten sind. Dazu gehört die Skulptur Sankt Anna selbdritt in der Kapelle Schwendelberg an wunderschön erhöhter Lage zwischen Escholzmatt und Wiggen. helvetia-catholica.blogspot.ch Externer Link


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Q Escholzmatt

Das alte Escholzmatt – Vom Bauernkrieg zum heute

Escholzmatt In Escholzmatt erinnert das Schybi-Denkmal an den Bauernkrieg: Im Jahr 1653 erhoben sich luzernische und bernische Untertanen gegen ihre städtischen Herrschaften. Sie entwickelten ihre eigenen zukunftsweisenden Vorstellungen, wie sie sich am Staat beteiligen wollten. Trotz ihrem Scheitern beeinflusste ihr Aufstand die weitere Entwicklung der Schweiz. Auf einem Dorfrundgang im historischen Teil von Escholzmatt lassen sich Bauwerke aus der Zeit zwischen dem Bauernkrieg und heute entdecken.
www.escholzmatt-marbach.ch Externer LinkChristian Schybi im Wikipedia Externer Link


GEO-Pfad Escholzmatt

Tektonische EinheitenWie sind die Formen unserer heutigen Landschaften entstanden? Der GEO-Pfad Escholzmatt erklärt und illustriert mit vier Infotafeln, wann und warum sich die Landschaft gebildet und verändert hat. So lässt sich verstehen, wieso sich das Landschaftsbild hier am Übergang vom Napfgebiet zu den Voralpen markant verändert. Ausgangspunkt ist der Bahnhof Escholzmatt.

www.biosphaere.ch Externer Link


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R Schüpfheim

Entlebucherhaus

EntlebucherhausDas heimatkundliche Museum im Entlebucherhaus in Schüpfheim zeigt in einer reichhaltigen Ausstellung die Besonderheiten des Entlebucher Kulturguts: Von der bäuerlich geprägten Alltagsgeschichte über das einheimische Handwerk bis zu wertvollen Exponaten der Flühli-Glaskunst. Auf über 1000 Quadratmetern präsentieren sich verschiedene Bereiche wie Wohnen Ende des 19. Jahrhunderts, früheres Handwerk, Land- und Alpwirtschaft, Brauchtum, Volksfrömmigkeit, Flühli-Glas und Musik.
www.entlebucherhaus.ch Externer Link


Emmenuferweg

EmmenuferwegAuf Wanderungen entlang der Kleinen Emme ist allerhand zu sehen: Vielfältige Ein- und Aussichten begleiten die Wanderer auf den unterschiedlichen Wegabschnitten quer durch die ganze Region. Der viel begangene Emmenuferweg führt über 54 km von der Mündung in Emmenbrücke bis zum Emmensprung bei Sörenberg. BLS-Bahnstationen und Postauto-Haltestellen verhelfen zu Tageswanderungen je nach Lust und Laune.
www.biosphaere.ch Externer Link


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