Besonderheiten: 2. Etappe: Huttwil / Ufhusen – Napf

A Huttwil

Landstädtchen Huttwil und Städtliführungen

HuttwilDas kleine Städtchen Huttwil hat seit 1313 das Stadtrecht. Seit dem späteren Mittelalter beleben Märkte den Ort im oberen Tal der Langete. Im Verlauf seiner Geschichte wurde Huttwil durch Feuer dreimal total zerstört und wieder neu aufgebaut. Seit dem Brand von 1837 prägt der ländlich-biedermeierliche Stil das Erscheinungsbild. Beliebt ist das gepflegte Blumenstädtchen auch im Winterhalbjahr - Huttwil befindet sich häufig über der Nebelgrenze.
regio-huttwil.ch Externer Link, www.myoberaargau.com Externer Link


Trottiplausch

TrottiplauschMit dem Trotti brettern Sie in rassigem Tempo dem Tal entgegen. Ein Event für Firmen, Vereine, Schulen und Familien. Die Fahrzeit ohne Pausen von der Ahornalp nach Huttwil beträgt 70 Minuten. Die Route führt über Nebenstrassen, auf Teer- und Naturstrassen, nach Huttwil. Die Trottiroute von der Ahornalp nach Huttwil ist ausgeschildert.

www.regio-huttwil.ch Externer Link


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B Schaukarderei und Spycherhandwerk Huttwil

SchaukardereiDer Bauernhof "untere Bäch" hat sich in den letzten 30 Jahren zu einer Schaffarm mit Wollverarbeitung gewandelt. Hier werden Schurwollduvets, Bettauflagen und Kissen hergestellt sowie Besuchergruppen in das Karden von Schurwolle eingeführt, Gäste in der mongolischen Jurte beherbergt und pro Jahr mehrere Grossanlässe durchgeführt. Sehr bemerkenswert ist auch die Vielfalt der auf dem Hof lebenden Tiere (Arche-Hof Pro Specie Rara).
www.spycher-handwerk.ch Externer Link


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C Lamahof Tschäppel

LamahofDer innovative Lamahof Tschäppel bietet neben Regionalprodukten, Bewirtung und Übernachtung auch Lamawanderungen durch die wunderschöne Hügellandschaft zwischen Huttwil und Eriswil an. Mit maximal 16 Tieren geht’s auf eine zweistündige Wanderung.


www.lamahof-tschaeppel.ch 


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D Auf den Spuren von Kohleabbau und Mammut

KohleabbauIm Gebiet um die ehemalige Bahn- und jetzige Bürgerbushaltestelle Gondiswil wurden nach Ende des 1. und während des 2. Weltkriegs Tausende Tonnen Schieferkohle abgebaut. Gefunden wurden dabei auch Überreste einer Wald- und Wasserfauna (Hirsch, Reh, Elch, Biber, Fischotter, Schildkröte), einer Weidefauna (Riesenhirsch, Bison, Pferd, Rhinozeros) und schliesslich einer Tundrenfauna mit Mammut und Ren! Spuren des Braunkohleabbaus sind noch heute in der Landschaft sichtbar. Eindrückliche historische Bilder des Abbaus können zudem im Restaurant Bahnhof besichtigt werden.
Auszug Jahrbuch Oberaargau: 2002 Externer Link und 1985 Externer Link


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E Ufhusen: Dorf und Kirche auf dem Hügel

UfhusenDas Gebiet rund um den Napf wurde relativ spät durch die Alemannen besiedelt. Während ihre Verkehrswege meist über die Hügel führten, legten sie ihre Siedlungen in der Regel im Talgrund an. Die Gebiete dazwischen wurden mit Streusiedlungen genutzt. Ufhusen befindet sich als einziges Dorf der Gegend gut sichtbar auf einem Hügel. Das hängt mit dem ehemaligen Verlauf der Landstrasse Luzern-Bern hierdurch zusammen. Ein kurzer Besuch der Kirche lohnt sich.
www.willisau-tourismus.ch Externer Link


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F Zell

Historischer Hohlweg am Jakobsweg

Hohlweg am JakobswegBis 1780 führte die alte Landstrasse zwischen Luzern und Bern sowie Solothurn und Westschweiz auf dem direktesten Weg über die Hügel nördlich des Napfs. Neben der Ausrichtung des Städtchens Willisau in Ost-West-Richtung zeugt davon der tief eingeschnittene Hohlweg von der Zeller Allmend hinab an die Luthern. Heute wird diese früher «Karren Strass» genannte steile Passage vor allem von Jakobspilgern benutzt.
www.jakobsweg.ch Externer Link


Zeller Allmend und Kiesabbau

Zeller AllmendSeit Urzeiten verfrachtet die Luthern erodierte Nagelfluh aus dem Napfgebiet nordwärts. Gewaltige Kiesmengen wurden im Raum der heutigen Zeller Allmend abgelagert. Ein beachtlicher Teil wurde über die letzten Jahrzehnte abgebaut. Entstanden ist dabei ein gewaltiges "geologisches Fenster", das Einblick in die Jahrtausende der Erdgeschicht gibt und beispielsweise dem Rotmilan Lebensraum bietet. Ein Infoposten an der Landstrasse durch die Kiesgrube lädt zum Entdecken ein.
Auszug Jahrbuch Oberaargau 2001 Externer Link


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G Burgrain

Schweizerisches Agrarmuseum Burgrain

Agrarmuseum BurgrainSeit 1965 macht das Agrarmuseum Burgrain die Entwicklung des schweizerischen Bauerntums mit seinen Einrichtungen, Geräten und Maschinen einem breiten Publikum zugänglich. 2009 wurde das Museum Teil der Stiftung Agrovision. Die angegliederten Bereiche „Bienenerlebnis“ und das Spanschachtel-Museum sind weitere Besucher-Magnete. Das Museum ist mit dem Bus ab Nebikon, Sursee oder Willisau erreichbar.
www.museumburgrain.ch Externer Link


Erlebnis Agrovision

Agrovision BurgrainDie Stiftung Agrovision Burgrain wurde 2001 gegründet und hat 2005 den Gutsbetrieb Burgrain gekauft. Dieser liegt in einer geschützten Landschaft mit sehr bemerkenswerten historischen Bauten (z.B. Kapelle St. Blasius). Agrovision macht eine vorbildliche Landwirtschaft erlebbar. 2013 wurden mit dem Erlebnis Agrovision der Bio-Markt, das Restaurant Burgrain-Stube, der Kleintierstall mit angrenzendem Kinderspielplatz und weiteren Elementen eröffnet.
www.agrovision.ch Externer Link


Burgruine Kastelen

Burgruine KastelenDie Burgruine Kastelen stammt aus dem 13. Jh. Sie steht auf einem vom Napfbergland leicht abgesetzen Hügel am Rand der Wauwiler Ebene. Der zuvor baufällige Turm wurde mit enormem Engagement renoviert und ist seit 2006 wieder begehbar. Von der Aussichtsplattform im Turminnern bietet sich bei guter Sicht ein herrlicher Rundblick, unter anderem auf die Wauwiler-Ebene, in der Dutzende prähistorische Siedlungen gefunden wurden. In historischen Zeiten wurde der Ort "Castelen" genannt, eine Bezeichnung, die heute für die feinen Weine vom sonnigen Südhang der speziellen Erhebung weiterlebt. Hier wachsen auf 10'000 m2 vier verschiedene Rebsorten.
www.kastelen.ch Externer Link, www.castelen.ch Externer Link


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H Willisau

Städtchen Willisau und Städtliführungen

WillisauWillisau wurde 1101 erstmals urkundlich erwähnt und 1302 / 1303 als Kleinstadt neu angelegt. Die grosszügig und harmonisch wirkende Hauptgasse - sie ist von Tor zu Tor 250 m lang - geht auf den Wiederaufbau nach dem letzten Stadtbrand von 1704 zurück. Das Städtchen ist in Ost-West-Richtung ausgerichtet, gleich wie der einstige  Verlauf der alten Landstrasse Luzern-Bern. Das Tourismusbüro bietet Städtliführungen für Gruppen an. Zur Sprache kommen dabei vielleicht das Karnöffelspiel, ein Spiel mit urtümlichen Jasskarten, oder die Legende rund um die Heiligblutkapelle.
www.willisau.ch Externer Link


Das Willisauer Ringli

Willisauer RingliEin hartes Gebäck mit einem Loch in der Mitte, das nach Honig und Zitrone schmeckt? Genau das und den Namen «Willisauer Ringli» erfand ein Bäcker 1850 in Willisau. Eingeweihte brechen die Ringli in 3 - 4 Stücke und lassen diese auf der Zunge zergehen. In Kombination mit «Kaffee Luz» soll sich das Genusserlebnis zusätzlich verstärken. Noch heute werden die Willisauer Ringli ausschliesslich in Willisau hergestellt. Seit einigen Jahren produziert zudem die örtliche Grossbrennerei «Ringli-Likör» und die Regiochäsi den «Willisauer Ringlichäs», natürlich beide in entsprechender Aufmachung.

www.hug-familie.ch Externer Link, www.willisau.ch Externer Link, www.regiochaesi.ch 


Sbrinz aus Willisau

Sbrinz aus WillisauDie Wurzeln des Sbrinz gehen ins 16. Jh. zurück. Damals wurde in Brienz Käse zum Saumtransport nach Italien gesammelt. Darunter auch der Käse, der später gemäss italienischer Benennung „lo sbrinzo“ Sbrinz genannt wurde. Noch heute stellen 30 Tal- und Alpkäsereien in der Innerschweiz den Sbrinz nach überlieferter Tradition aus Rohmilch her. Dazu zählt die Käserei Schülen südlich von Willisau, deren Sbrinz im „Chäs Chäller“ innerhalb des Städtchens gekauft werden kann. Die Käserei Schülen liegt in Luftlinie nur gerade 12 km von der nächsten Gruyère-Käserei in Fritzenhaus entfernt. www.regiochaesi.ch Externer Link, Chäs Chäller Willisau


FLYER-Vermietstation und Herzschlaufe Napf

HerzrouteMit dem Velo genussvoll über die vielen Hügel rund um den Napf, von Willisau nach Langnau oder gar über Langnau und Entlebuch gleich wieder nach Willisau? Die Flyer-Elektrobikes machen die Herzschlaufe Napf für normal Sportliche möglich. Die Herzschlaufe besteht aus drei perfekt ausgeschilderten Etappen mit gesamthaft 155km Länge, sage und schreibe 4200 Meter Höhendifferenz, gut machbar in drei Tagesetappen. Am Bahnhof Willisau können auch Flyer für Rundtouren nach Hergiswil, Luthern oder hinauf nach Menzberg gemietet werden.
www.herzroute.ch Externer Linkwww.rent-a-bike.ch Externer Link, www.willisau-tourismus.ch Externer Link


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I NapfMilch Hergiswil

NapfmilchDie Neue Napfmilch AG stellt aus Bergmilch und Bergkräutern des Napfgebiets feine Milchspezialitäten her. Im kleinen Weiler Opfersei bei Hergiswil LU arbeiten in der Käserei 17 Personen. Die in der Region angebauten Bergkräuter geben dem Napfkräuterfrischkäse den einzigartigen Geschmack. Alle Produkte werden ohne künstliche Zusätze hergestellt. Die Neue Napfmilch AG macht auch Führungen und hat diverse Gruppenaktivitäten im Angebot.
www.napfmilch.ch Externer Link


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J Kräuterdorf Hergiswil

NapfkreuterDank pionierhaften Personen wie Alois und Rösy Theiler hat der Kräuteranbau im  Napfgebiet bereits Tradition. Mehrheitlich werden die Kräuter für Ricola angebaut. Doch entstehen daraus in Hergiswil auch Duftkissen oder Spezialitäten wie Teemischungen und verschiedene Sirupe. Ein signalisierter Kräuterwanderweg führt ab Dorfzentrum unter anderem zum Hof der Familie Theiler und an verschiedenen „Kräuterbänkli“ für gemütliche Zwischenhalte vorbei. Der neue Milch-Kräuter-Käseweg folgt der Änziwigger von Hergiswil bis zur Neuen Napfmilch AG. Vom nahen Ortsteil „Hübeli“ aus können verschiedene Wanderwege hinauf zum Napf und damit zum Grenzpfad unter die Füsse genommen werden.
www.kraeuterdorf.ch Externer Link


Vom „Bärlauch-Schaum“ bis zum Ziger

KraeuterschaumFür Toni und Helen Kaufmann von der Dorf-Chäsi Hergiswil gibt es nichts Schöneres als einen Keller voller goldener, schön gerundeter Emmentaler erster Qualität. Dass ihnen neben der strikt reglementierten Herstellung des „Königs der Käse“ allerhand Innovatives einfällt, zeigt ihr Produktesortiment. Es reicht von „Bärlauch-Schaum“ mit Butter bis zur Pausenmilch und hin zum Zigerklee (Gemisch aus weissem Ziger, Dörrbirnen und Birnel).
www.dorf-chaesi.ch/eigenprodukte/ Externer Link


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K Bösegg-Kapelle und Pimpernuss

BimpernussObwohl fünf Kilometer vom Grenzpfad entfernt, darf die Bösegg-Kapelle auf der anderen Seite des Luthertals nicht unerwähnt bleiben. Die recht moderne Bösegg-Kapelle und die beiden Pimpernuss-Bäume daneben erinnern an das sogenannte "Galgenwunder" im Zusammenhang mit dem Jakobsweg. Zusammen mit der riesigen Linde und dem Chäppeli auf der nahen "Honig" sind sie im vergriffenen Buch "40 Wanderungen zu alten Bäumen in der Schweiz" beschrieben.

Auszug aus dem Buch "40 Wanderungen zu alten Bäumen in der Schweiz"
Pimpernussbaum (.pdf)


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L Luthertaler Sagenweg

SagenwegDas Napfgebiet, samt Luzerner Hinterland, Entlebuch und sogar die reformierten Gebiete Berner Oberaargau und Emmental (siehe z. B. "Schwarze Spinne" von Jeremias Gotthelf), weisen einen reichen Sagenschatz auf. Mitten drin liegt das Luthertal, geprägt von tiefen Gräben, kräftigen Gewittern, Nebelschleiern und mystischen, abgeschiedenen Orten. 2002 formten sieben Holzbildhauer bei der Hofstatt eindrückliche Sagen-Skulpturen. Der sechs Kilometer lange Luthertaler Sagenweg bietet mystische Eindrücke und Erholung. www.proluthertal.ch Externer Link


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M Affoltern i.E. / Häusernmoos

Emmentaler Schaukäserei Affoltern

Emmentaler SchaukäsereiIn Affoltern im Emmental, in Sichtweite zum Napfgebiet, steht die Emmentaler Schaukäserei. Seit 2012 wird hier der "König der Käse" einmal pro Tag auch wieder von Hand hergestellt. Individuelle Besuche sind ohne Voranmeldung und ohne Eintritt möglich. Wer gleich selber Hand anlegen möchte, kann das im Rahmen verschiedener Angebote tun. Wie zu Gotthelf-Zeiten: Nicht zuletzt spielen viele Geschichten Gotthelfs in der Region, z.B. im nahen Sumiswald.  www.emmentaler-schaukaeserei.ch Externer Link


Hotel & Restaurant Koi-Gartenteich

Hotel & Restaurant Koi-GartenteichDer Nishikigoi — kurz auch Koi genannt — ist eine Zuchtform des Karpfens. Diese wurde seit ungefähr 1870 in Japan von Adeligen als Statussymbole gehalten. Inzwischen ist die Koizucht auch in Europa sehr beliebt. Das Hotel & Restaurant Koi-Gartenteich hat einen grossen Show-Koi-Teich. Es können bunte Koi-Exemplare mit einer Körperlänge von bis zu 70 cm bewundert werden. Als Gast des Restaurants ist der Rundgang durch die Anlage gratis. Auch Gruppenführungen durch die Anlage sind buchbar. www.koi-haus.ch Externer Link


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N Eriswil

Schaugarten Eigen

Schaugarten EigenDas kleine Dorf Eriswil hat einen Schaugarten, den man eher in der Nähe einer Universität oder in einer Hauptstadt suchen würde. Ursula Yelin und Stephan Aeschlimann konnten hier ihre lange gesammelten "Pflanzenbilder" verwirklichen. Die Kombinationen heben die Schönheit der einzelnen Pflanzen hervor und verweben sie zugleich zu einer Einheit. Ein Garten, der alle willkommen heisst und zum Verweilen, Entspannen und Betrachten einlädt.
www.gartenwerke.ch Externer Link


Spielplatz Wühre und Zwergensage

Spielplatz EriswilDie Gemeinde Eriswil hat mehrere Rastplätze, besonders erwähnenswert ist der Spielplatz Wühre, am Wanderweg zwischen den Bushaltestellen Station und Gässli. Er ist für Kinder besonders attraktiv. Ob die Eriswiler dabei an die Zwerge gedacht haben, die ihre Häuser bei Gewitter gemäss einer Sage seit langer Zeit vor den Blitzen schützen?

www.eriswil.ch Externer Link


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O Hohlweg Rinderwald Eriswil

Hohlweg RinderwaldWer von Eriswil aufs Ahorn wandern will, kann den etwas längeren, aber sehr reizvollen Weg über den Rinderwald nehmen. Hier verläuft die Wanderung durch einen eindrücklichen und langen Hohlweg. Auch zwischen dem Dorf Eriswil und dem Rinderwald (Vorhölzli) ist die Streckenführung historisch und auf unasphaltiertem Weg. Auf der Höhe geht's dann mit schöner Aussicht weiter zum Aussichtspunkt Ahorn und weiter Richtung Napf.
Begriff Hohweg: de.wikipedia.org/wiki/Hohlweg Externer Link


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P Wasen

Fritzenhaus: Greyerzer am Fuss des Napfs

Kaeserei FritzenhausDas Emmental ist die Wiege des berühmten Emmentalerkäses, gleichzeitig aber auch Teil des Kulturraums der westlichen Schweiz. So ist es zu erklären, dass auch in einigen Berner Gemeinden Gruyère AOC hergestellt werden darf. Gleich zwei Gruyère-Käsereien befinden sich am Fuss des Napfs: Trubschachen und Fritzenhaus (Wasen). Diese holte 2008 gar den Weltmeistertitel für den besten Gruyère!
kaeserei-fritzenhaus.ch Externer Link


Jeremias Gotthelf und die Käserei Vehfreud

Kaeserei VehfreudJeremias Gotthelf (1797-1854) hat das Emmental mit seinen Erzählungen berühmt gemacht. Ab 1836 schriftstellerisch tätig, verfasste er bereits 1843 das berühmte Werk "Die Schwarze Spinne" und dann z.B. 1850 "Die Käserei in der Vehfreude". In dieser Zeit entstanden viele Talkäsereien. Gotthelf griff diese Thematik auf und verfasste diesen Roman, der vielen durch die Verfilmung durch Franz Schnyder bekannt ist. Für Schnyder's Filme wurde unter anderem im nahen Sumiswald gefilmt.


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Q Hangackerbau

HangackerbauBesonders am westlichen Abhang des Ahorns gibt es noch heute an steilen Hängen kleine Äcker, die das Landschaftsbild bereichern. Die besondere Technik des Hangackerbaus mit Hilfe von Seilwinden ermöglicht es, auch steile Parzellen unter den Pflug zu nehmen und z.B. Kartoffeln, Gerste oder Dinkel (Bild) anzubauen. Mit dem leichten Seilpflug gibt es praktisch keine Bodenverdichtung. Dadurch kann das Regenwasser gut versickern und es tritt kaum Erosion auf. Während des Zweiten Weltkriegs förderte die Anbauschlacht den Ackerbau auch im Napfgebiet. Zuvor war er seit der Mitte des 19. Jh. zurückgegangen, weil durch die Talkäsereien die Milchwirtschaft gegenüber dem Getreideanbau die Oberhand gewann.


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R Ahorn

Ein Aussichtspunkt, zwei Sorten Jasskarten

Jass-KartenAuf der Wanderung zum Ahorn (1140 m.ü.M.) spürt man von Norden her erstmals richtig die markanten Steigungen des Napfberglands. Das Ahorn ist gleichzeitig Aussichtspunkt, Sonnenterasse über dem Nebelmeer, gastronomisches Ausflugziel und Startpunkt für verschiedene Wanderungen (über den Napf bis Menzberg, Romoos, Trubschachen, Langnau, Lüderenalp usw.) Seit 2012 gibt es im Sommerhalbjahr samstags und sonntags einen Ahorn-Wanderbus (bus alpin). Das Ahorn ist einer der wenigen Orten, wo nebeneinander gleichzeitig mit französischen und deutschen Jasskarten gespielt wird. Die Grenze zwischen der Verbreitung der beiden Jasskartensorten verläuft von St. Urban über den Napf und den Wachthubel bis zum Brünig und weiter hinauf zum Furkapass. In der Regel wird im Kanton Bern und in der westlichen Schweiz mit den "welschen" Jasskarten, in der Zentralschweiz jedoch ebenso strikt mit den deutschen Jasskarten gespielt. Die "deutschen" Karten werden übrigens nur noch in der östlichen Hälfte der Schweiz, nicht mehr aber in Deutschland, verwendet.
regio-huttwil.ch Externer Link


Die Hagstelli, eine ungewöhnliche Baumreihe

Die HagstelliDie Hagstelli ist eine Baumreihe, die sich über ca. zwei Kilometer entlang dem Grat zwischen dem Lutherntal und Hornbachtal schlängelt. Ursprünglich wurden die Buchen als definitive Markierung der Kantonsgrenze Luzern-Bern gepflanzt. Beide Staaten dehnten sich im Mittelalter so weit aus, bis sie anfangs 15. Jahrhundert miteinander in Konflikt kamen. Heute ist die Hagstelli ein markantes Kulturlandschaftselement beider Kantone.
www.proluthertal.ch Externer Link

Auszug aus dem Buch "40 Wanderungen zu alten Bäumen in der Schweiz"
Die Hagstelli (.pdf)


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S Rastplatz "Seppi a de Wiggere" und Grauflue-Sage

Josef ZihlmannBeim Alpbetrieb Chatzerschwand zeigt ein Wegweiser zum Rastplatz "Seppi a de Wiggere", der vom Rotary Club Willisau unterhalten wird. Sogar eine Feuerstelle und Brennholz stehen zur Verfügung. "Seppi a de Wiggere" steht für den bekannten Volkskundler, Mundartforscher und Schriftsteller Josef Zihlmann (1914-1990). Zihlmann beschäftigte sich sehr eingehend mit dem Luzerner Hinterland, der Hügellandschaft zwischen St. Urban, Willisau, Luthern und Menzberg, das wie das ganze Napfgebiet viele kulturelle Eigenheiten bewahrt hat. So auch viele Sagen wie "Die Geister in der Graufluh". Diese besagt, dass die Geister jener Stadtherren, die zu Lebzeiten das Landvolk ungerecht behandelt hatten, nun in der Graufluh-Höhle an einem Strick festgebunden zu sitzen hätten. Glücklicherweise hat sich unterdessen das Verhältnis zwischen Stadt Luzern und Luzerner Landschaft weitgehend entspannt.


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T Luthern

Historischer Dorfkern Luthern

LuthernDer Dorfkern von Luthern hat Aussergewöhnliches zu bieten. Die barocke Pfarrkirche und die umliegenden Gebäude (Pfarrhof, Zehntenscheune und Gemeindehaus) gehen nämlich auf die Bautätigkeit des Klosters St. Urban zwischen 1752 und 1781 zurück. Bei der ab 1752 erbauten Pfarrkirche entwickelten die beiden Baumeister J. Singer und J. Purtschert ein Kirchenbauschema, das bis zur Mitte des 19. Jh. den ländlichen Kirchenbau der Innerschweiz und im aargauischen Freiamt prägte.
www.proluthertal.ch  , www.luthern.ch Externer Link


Grauflue-Käse, Napfgoldmutschli und Co.

Kaeserei NapfDie Napf-Chäsi befindet sich direkt in Luthern, im Luzerner Teil des Napfgebiets. Hier sind die Hügel steil und das Klima eher rauh. Deshalb steht die Milchproduktion im Vordergrund. In der Landwirtschaft und für die feinen Milch- und Käse-Spezialitäten wie etwa der Grauflue-Käse oder das Napfgoldmutschli ist weiterhin viel Handarbeit gefragt. Die Napf-Chäsi bietet für Gruppen Führungen an.
www.napf-chaesi.ch Externer Link


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U Wallfahrtskapelle Luthern Bad

Luthern BadDer Luthertaler Bauer Jakob Minder litt zwanzig Jahre lang an schwerer Gicht. Die Überlieferung sagt, dass ihm in der Nacht vor Pfingsten 1581 die Mutter Gottes erschien. Sie gab ihm den Rat, unweit von seinem Haus nach Wasser zu graben und sich darin zu waschen. Jakob Minder tat das und wurde geheilt. Deshalb strömen bis heute Menschen nach Luthern Bad in Sichtweite zum Napf, sei es in der Hoffnung auf Heilung, Einkehr oder Erholung.
www.luthern-bad.ch Externer Link, www.sakrallandschaft-innerschweiz.ch


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V Der Napf, ein Stück Alpen im Mittelland

NapfDas Napfbergland erhebt sich beim Napf bis auf 1408 m.ü.M. Trotzdem ist der Napf streng genommen nur ein Hügel, besteht er doch aus Gesteinsmaterial (Molasse), das ursprünglich  aus den Alpen angeschwemmt wurde. Trotzdem war der Napf bereits im 19. Jahrhundert beliebtes Auflugsziel für auswärtige Bergwanderer, die meist der gehobenen Schicht angehörten. 1883 wurde das "Kurhaus" - das heutige Berghotel - eröffnet und auch als solches genutzt. Das Napfgebiet ist auch die Erhebung mit den meisten Alpenpflanzen im nördlichen Alpenvorland. In der Schweiz gedeiht der Österreichische Bärenklau sogar nur hier.
www.trub.ch Externer Link


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W Nagelfluh und Änziloch

Nagelfluh und Gold

Nagelfluh Der Napf besteht zu einem grossen Teil aus Nagelfluh. Er entstand als Schuttfächer, den die Ur-Aare bei ihrem Austritt aus den Alpen ins Molassemeer des Mittellandes ablagerte. Mit diesem Geschiebe ist auch Gold aus den Berglagerstätten der Alpen ins Napfgebiet verfrachtet worden. Es kann heute noch als kleine, flache Flitterchen aus den meisten Bächen gewaschen werden.
www.goldwaschen.ch Externer LinkAuszug Jahrbuch Oberaargau 1981 Externer Link


Das Änziloch, ein sagenumwobener Ort

Aenziloch Das Änziloch ist ein Talkessel, in dem die Kleine Fontanne entspringt. Bei den Einheimischen ist es der Inbegriff eines abgelegenen und verlassenen Ortes und entsprechend sagenumwoben. In der Flue unterhalb der Stächelegg sollen unstete Geister und Gespenster aller Art wohnen. Nach den Villmergerkriegen seien diese in eine Kiste gelockt, eingesperrt und in das Änziloch geworfen worden. Auch aus geologischer Sicht betrachtet sind Änziloch und Stächeleggflue hochinteressant: Im Verlauf der Eiszeiten fror der herangewehte Firnschnee in der kalten Jahreszeit jeweils am Gestein fest. Wenn das Eis im Sommerhalbjahr in die Tiefe nachrutschte, riss es das angefrorene Gestein mit, was die Wände immer tiefer und das Änziloch immer grösser machte. Für einen guten Einblick lohnt sich ein kleiner Abstecher aufs nahegelegene Änzi.
Zeitschrift «Journal» 2014


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X Menzberg

Menzberg, das höchste Dorf am Napf

MenzbergDas Dorf Menzberg liegt auf über 1000 m.ü.M. und ist damit das höchsgelegene Dorf im Napfgebiet. Vor etwas mehr als 200 Jahren bekamen die Menzberger eine eigene Kirche und organisierten sich selber als katholische Pfarrei. Normalerweise umfasst eine Pfarrei die Fläche einer oder mehrerer politischer Gemeinden, in der Gemeinde Menznau existieren hingegen bis heute die drei Pfarreien Menzberg, Menznau und Geiss.
www.menzberg-mit-weitsicht.ch Externer Link


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Y Romoos

Zyberliland - Erlebnis für Kinder und Erwachsene

ZyberlilandDas Zyberli, auch Zibarte genannt, ist eine wilde Pflaume mit hohem Gerbstoffgehalt. Daraus wird im Entlebuch ab September traditionell der "Zyberlisturm", eine süsse Dessertspezialität, hergestellt. Der Begriff Zyberli steht in Romoos unterdessen für einen ganzen Landschaftspark mit "Spielwelten", die auch Erwachsene zu inspirieren vermögen. Unter dem Begriff Zyberliland werden auch regionale Produkte aus dem östlichen Napfgebiet vermarktet.
zyberliland.ch Externer Link


Goldwaschen an der Fontanne

NapfgolderlebnisDas ganze Napfgebiet besteht überwiegend aus Nagelfluh, in der auch feine Goldplättchen eingelagert sind. Seit Jahrtausenden frisst sich die naturnah fliessende Fontanne bei Romoos tiefer in die Nagelfluh und löst Gold heraus. Weil "Fontanne" dem lateinischen Begriff für "Quelle" ähnelt, könnte es sein, dass bereits die Römer hier Gold suchten und dem Fluss seinen Namen gaben. Heute werden hier Anfänger von professionellen Goldwäschern in die Goldsuche eingeführt.
napfgolderlebnis.ch Externer Link


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Z Bramboden

Köhlern - eine lebendige Tradition

KohlereiWer ca. 3 km südlich des Napf vom Grenzpfad abzweigt und Richtung Bramboden wandert, trifft im Sommerhalbjahr mit einiger Wahrscheinlichkeit auf Kohlemeiler, die gerade aufgebaut oder abgebrannt werden. Die Bergbauern von Romoos sind in der Schweiz die einzigen, die das Köhlern noch als echten Nebenerwerb betreiben. Deshalb ist es auf der Liste des immateriellen Kulturerbes der Schweiz aufgeführt. Vor dem Import von Brennstoffen erreichte man nur mit Holzkohle die erforderlichen Temperaturen fürs Schmieden, Eisengiessen, Ziegelbacken oder die Glashütten-Arbeiten. Ein Köhlerweg führt vom Bramboden in vier Stunden nach Romoos.
www.koehlerei.ch Externer Link


Alp- und Schaukäserei Erigsmoos

ErigsmoosAuf der Alp Erigsmoos / Erixmoos hat die Familie Brun eine kleine Schaukäserei eingerichtet. Besucherinnen und Besucher werden in die Kunst des Käsens eingeführt. Über dem Holzfeuer wird ein würziger Alpkäse produziert und direkt ab Hof verkauft. Auch der traditionelle "Alpsegen" (Betruf am Abend) gehört zum normalen Tagesablauf.

www.biosphaere.ch Externer Link


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