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Die Wässermatten in den Tälern
von Langeten, Rot, Pfaffneren und Oenz sind eine der ältesten
und eigenartigsten bäuerlichen Kulturlandschaften der Schweiz.
Seit 1991 stehen sie unter dem Schutz des Bundes. Sie bieten
Lebensraum für viele selten gewordene Pflanzen- und Tierarten.
Die Bewirtschafter werden für ihren Mehraufwand und den
Minderertrag entschädigt. |
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In der nördlichen
Napfregion verbergen sich im geologischen Untergrund zwei Überreste
der Eiszeit: Gletscher und gletschernahen Flüsse haben
Schotterkörper von grosser Mächtigkeit abgelagert, die heute
als Kiesgruben ein wirtschaftlich bedeutender Rohstoff sind.
Dagegen wurden die in die Schotterkörper eingelagerten
Schieferkohlen bloss in Mangelzeiten während dem Ersten und
Zweiten Weltkrieg ausgebeutet. |
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An den der Witterung
ausgesetzten Grenzbäumen beim Ahorn lassen sich Flechten gut
beobachten. Flechten sind eine Lebensgemeinschaft zwischen einer
Alge und einem Pilz. Die extensiv bewirtschafteten Bergweiden
rund um die obere Scheidegg sind wertvolle Lebensräume für
seltene Tier- und Pflanzenarten. Die Napfwälder sind ein
bevorzugter Lebensraum des Auerhuhns. |
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Der Napf besteht zu einem
grossen Teil aus Nagelfluh. Er entstand als Schuttfächer, den
die Ur-Aare bei ihrem Austritt aus den Alpen ins Molassemeer des
Mittellandes ablagerte. Mit diesem Geschiebe ist auch Gold aus
den Berglagerstätten der Alpen ins Napfgebiet verfrachtet
worden. Es kann heute noch als kleine, flache Flitterchen aus
den meisten Bächen gewaschen werden. |
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Natur
und Umwelt Teil 2
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