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Das
Kloster St. Urban am Ausgangspunkt des Grenzpfades war stets auch
eine bedeutende Stätte der Musik. Davon zeugen heute noch
handschriftliche, zum Teil illuminierte Chorbücher aus dem
Mittelalter in der Zentralbibliothek Luzern, aber auch die Orgel
in der Klosterkirche, erbaut 1716-1721 von Josef Bossart aus Zug.
Volksmusik und traditionelle Musikinstrumente findet man im ganzen
Napfgebiet. |
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Zahlreich
sind die Sagen, die sich entlang des Grenzpfades Napf-
bergland überliefert haben. Eine zum Beispiel erzählt von der
Verwüstung der Schrattenfluh: Durch einen Betrug unter Brüdern
verwandelten sich die schattigen Wälder und blumigen Wiesen in
unwirtliche Felshänge. Das Gestein zeigt noch heute deutliche
Spuren von den Krallen des Teufels, der diese Verwüstungen
hinterliess. |
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Bis
in urgeschichtliche Zeiten zurück lässt sich immer wieder
feststellen, dass an der Wasserscheide des Brünig, im
Napfgebiet sowie am untersten Lauf von Reuss und Aare west- und
mitteleuro-
päische Kulturräume aneinander grenzen. Diese uralte
Kulturgenze wirkt bis heute nach, unter anderem im
unterschiedlichen Gebrauch der Jasskarten sowie in verschiedenen
Viehrassen. |
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