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Das Langenthaler Stadttheater |
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Grosse Werke kommen manchmal nur dank der Grosszügigkeit von Einzelpersonen zu Stande. Als Arnold Geiser, Stadtbaumeister von Zürich, 1909 verstarb, hinterliess er der Gemeinde Langenthal Fr. 100'000.- für den Bau eines Theaters. Am Langenthaler Stadttheater lassen sich verschiedene architektonische Stile beobachten. |
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Ziegelherstellung |
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Im 13. Jahrhundert erlebte die Baukeramik des Zisterzienserklosters ihre Hochblüte. In der klostereigenen Manufaktur stellten die Mönche zwischen 1250 und 1290 die begehrten Zierbacksteine her, wofür sie geschickt die verschiedenen Jahreszeiten nutzten. Noch heute werden im Ziegelwerk Roggwil bei St. Urban Backsteine hergestellt. |
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Musik am Weg |
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Das
Kloster
St. Urban war stets
auch
eine bedeutende Stätte der Musik. Davon zeugen heute noch
handschriftliche, zum Teil illuminierte Chorbücher aus dem
Mittelalter in der Zentralbibliothek Luzern, aber auch die Orgel
in der Klosterkirche, erbaut 1716-1721 von Josef Bossart aus Zug.
Volksmusik und traditionelle Musikinstrumente findet man im ganzen
Napfgebiet. |
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Sagen |
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Zahlreich
sind die Sagen, die sich entlang des Grenzpfades Napf-
bergland überliefert haben. Eine zum Beispiel erzählt von der
Verwüstung der Schrattenfluh: Durch einen Betrug unter Brüdern
verwandelten sich die schattigen Wälder und blumigen Wiesen in
unwirtliche Felshänge. Das Gestein zeigt noch heute deutliche
Spuren von den Krallen des Teufels, der diese Verwüstungen
hinterliess. |
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Die Brünig-Napf-Reuss-Linie |
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Bis
in urgeschichtliche Zeiten zurück lässt sich immer wieder
feststellen, dass an der Wasserscheide des Brünig, im
Napfgebiet sowie am untersten Lauf von Reuss und Aare west- und
mitteleuro-
päische Kulturräume aneinander grenzen. Diese uralte
Kulturgenze wirkt bis heute nach, unter anderem im
unterschiedlichen Gebrauch der Jasskarten sowie in verschiedenen
Viehrassen. |
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