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Der Sonderbundkrieg von 1847 |
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Der
Sonderbundskrieg von 1847 war der letzte handfeste Bürgerkrieg
unter den Eidgenossen. Er bildete den Höhepunkt und vorläufigen
Abschluss des Wandlungsprozesses vom losen eidgenössischen
Bundesstaat zum schweizerischen Bundesstaat. Sowohl das Luzerner
Hinterland, wie auch das Entlebuch waren Schauplätze des
Aufmarsches der Eidgenössischen Truppen Richtung Luzern, dem
Zentrum des Sonderbundes. |
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Die Kantonsgrenze |
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Der
Punkt 918 auf dem Höhenzug zwischen Eriswil und Luthern ist als
sogenannte «Wagende Studen» einer der ersten urkundlich
fassbaren Grenzpunkte auf der Kantonsgrenze BernLuzern. Hier
stiessen ab dem letzten Viertel die beiden Städte Luzern und Bern
aufeinander, als sie ihre Stadtstaaten aufbauten. Nach längeren
Spannungen legten sie 1470 im «Völlige Richtung» genannten
Vertrag ihre Einflussbereiche fest. |
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Die Reformation |
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Bei der
Glaubensspaltung im 16. Jahrhundert blieb Luzern beim alten
Glauben, während Bern die neue Lehre einführte. Nach der Überlieferung
sind dabei verschiedene Statuen und Kultgegenstände vom
Bernischen ins Luzernische gekommen, wo sie heute noch erhalten
sind. Dazu gehört die Skulptur Sankt Anna selbdritt in der
Kapelle Schwendelberg am Abstieg vom Grenzpfad Napfbergland nach
Escholzmatt. |
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Der Bauernkrieg von 1653 |
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Im
Jahr 1653 erhoben sich die luzernischen und bernischen
Untertanen im Entlebuch und Emmental gegen ihre städtischen
Herrschaften. In einer Art, die für die frühe Neuzeit in
Europa ausserordentlich selten war, entwickelten sie ihre
eigenen zukunftsweisenden Vorstellungen, wie sie sich am Staat
beteiligen wollten. Auch wenn die Erhebung scheiterte, blieb sie
nicht ohne Auswirkungen auf die Entwicklung der Schweiz. |
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